Beiträge und Veröffentlichungen

Hier finden Sie Beiträge und Veröffentlichungen zu verschiedenen Themen, die uns und unsere Kunden bewegen.

 

Im Gegensatz zu den sonst üblichen Kommentarfeldern - wir haben bewusst darauf verzichtet.

Auch wenn uns Ihre Meinung deswegen nicht weniger wichtig ist, nur sind wir der Überzeugung, dass gerade in Zeiten wie diesen, wir alle nicht die Fähigkeit und Wichtigkeit der direkten und persönlichen Interaktion und Kommunikation vernachlässigen sollten.

 

Wenn Sie also möchten und es für wichtig halten, dann kommen Sie persönlich mit uns ins Gespräch, auch wenn Sie anderer Meinung sind, oder sich durch unsere Artikel inspiriert fühlen und dem gerne noch etwas hinzufügen möchten.

Auf welchem Weg, das überlassen wir gerne Ihnen, würden uns aber über einen Anruf oder persönliche Note von Ihnen besonders freuen.

 

 

Aktuell erschienen

Hans-Jürgen Hunger –

Datum: 06.06.2018 | Verfasser: Hans-Jürgen Hunger

 

 

Digitalisierung erfolgreich umsetzen -
Auf den Menschen kommt es an

 

Digitale Prozesse und Projekte erfolgreich umsetzen ist nicht nur eine Frage der richtigen Strategie und effektiven Planung. Ein wesentlicher und nicht zu unterschätzender Aspekt sollte bei all den Diskussionen um das Thema Digitalisierung nicht aus den Augen verloren gehen.

Trotz Digitalisierung, Automatisierung, künstlicher Intelligenz, usw., gestalten und implementieren sich Prozesse und Projekte nicht von allein. Dazu benötigt es nach wie vor Menschen, die es tun.

Sich diesen Umstand bewusst zu machen, bedeutet zugleich, den Grundstein für eine erfolgreiche Implementierungsphase zu legen.

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Mit dem Wissen, dass die beteiligten Menschen nach wie vor den zentralen Faktor bilden, lässt sich auch erahnen, dass in Zeiten verkürzter Realisierungsfristen und steigender Komplexität, es vermutlich nicht reicht, die Aufgabe einfach einem Mitarbeiter zusätzlich zum Tagesgeschäft zu übergeben.

Hier erscheint es sinnvoller, eine zusätzliche, aber zeitlich befristete Funktion, bzw. Stelle zu schaffen, die im Sinne eines zentralen Prozess- oder Projektmanagements Beteiligte, Betroffene, sowie sämtliche Aktivitäten erfasst, koordiniert und steuert.

Diese Person sollte nicht nur über die entsprechenden Kompetenzen und nötige Rückendeckung verfügen, sie sollte sich auch um nichts anderes kümmern.

Ein erfolgreiches Projekt definiert sich also nicht nur über die Frage „ob und warum” ein Prozess, bzw. ein Projekt sinnvoll ist, sondern auch „wie” er, bzw. es umgesetzt wird.

Denn erst mit einer erfolgreich durchgeführten Umsetzung können die damit verbundenen Nutzenvorteile ergebniswirksam werden.

So weit, so gut. Leider sieht die Realität oftmals anders aus, aus welchen Gründen auch immer.

Auch erweist sich die mentale Herangehensweise, nach dem Motto, „Der Anbieter wird’s schon richten”, oftmals als Trugschluss.

Es liegt und bleibt nun mal in der Verantwortung der jeweiligen Unternehmen, nach einer getroffenen Kaufentscheidung für eine reibungslose und effektive Implementierung von Produkten und Lösungen zu sorgen. Und dazu muss es nun mal notwendiges Wissen und ausreichende Ressourcen zur Verfügung stellen.  

Mit diesem Bewusstsein kann eine Projektkalkulation von Beginn an richtig aufgesetzt werden, auch wenn es die Gesamtkosten zunächst einmal höher erscheinen lässt.

Andersherum müsste eine „ehrliche” Projektkalkulation ohne diesen Ansatz, wiederrum die Kosten einer durchschnittlichen Projektverzögerung beinhalten. Oder?

 

 

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Hans-Jürgen Hunger –

Datum: 16.04.2018 | Verfasser: Felix Weipprecht

 

 

B2B eCommerce -
Neue Absatzmärkte erschließen - aber wie?

 

 

Digitalisierung, digitale Transformation, digitale Prozesse, B2B eCommerce, etc.

 

Begriffe, die Sie mit Sicherheit schon mehrfach gelesen, gehört und vielleicht auch schon recherchiert oder diskutiert haben.

 

Digitalisierung ist in aller Munde, hilft analoge Prozesse zu optimieren und zu automatisieren, national und international neue Märkte und Zielgruppen zu erschließen, sich mit Kunden und Partnern zu vernetzen und die eigenen Kostenstrukturen zu optimieren.

 

Das Ziel ist klar und nun geht's los!

 

Oder geht es Ihnen aktuell auch so, wie den meisten Unternehmern in Deutschland? Erschlagen von diesen großen Worten und den damit verbundenen Erwartungen nach digitaler (Er)Lösung, stehen nach wie vor viele Fragen ungelöst im Raum und je mehr und tiefer Sie sich mit dem Thema beschäftigen, je mehr ungelöste Fragestellungen tauchen auf.

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Nun, während im B2C eCommerce schon lange auf digitale Absatzkanäle und Verkaufsprozesse gesetzt wird und sich diese mittlerweile auch etabliert haben, stellen sie im B2B Umfeld oftmals noch Neuland dar. Denn nicht nur Verkäufer, auch Kunden müssen sich oftmals erst noch an die neuen Möglichkeiten und die sich verändernden Prozesse und Abläufe gewöhnen.

 

Auch wenn der B2C Handel viele Parallelen zum B2B Geschäft aufweist, alles lässt sich eben nicht einfach aus der B2C Welt übertragen und anwenden. Anforderungen sind oftmals viel komplexer und die Erwartungen Ihrer Kunden in vieler Hinsicht auch gänzlich anders.

 

Es ist eben ein Unterschied, ob es sich bei meinem Kunden um einen Konsumenten oder einen gewerblichen Käufer handelt.

 

Oder um es auf den Punkt zu bringen:

 

Kundenportal ist eben nicht gleich Webshop.

 

 

Es geht um mehr. Zum Beispiel darum, gewerbliche Kauf- und Verkaufsprozesse im digitalen Kontext zu etablieren und diese mit bereits bestehenden, analogen Prozessen zu verzahnen.

 

Sie ahnen es vermutlich schon, hier einen B2C Webshop einfach um ein paar B2B Funktionalitäten zu erweitern, reicht dafür sicherlich nicht aus, auch wenn Ihnen dies oftmals suggeriert wird. 

 

Gerne nennen wir Ihnen ein paar konkrete Ansatzpunkte:

 

  • Preise, Rabatte und sonstige Zahlungsbedingungen sollten online wie offline gelten und in jedem Kanal korrekt und kundenbezogen dargestellt werden.

  • Ein B2B Kunde benötigt sicher nicht immer den ganzen Bauchladen, sondern seine gewohnten Strukturen und Produktgruppen. Nichts desto trotz, kann eine intelligente Vorschlags- und Ergänzungsfunktion zu interessantem Up-selling Potenzial führen.

  • Preise, Rabatte und sonstige Zahlungsbedingungen sollten online wie offline gelten und in jedem Kanal korrekt und kundenbezogen dargestellt werden.

  • Ein B2B Kunde benötigt sicher nicht immer den ganzen Bauchladen, sondern seine gewohnten Strukturen und Produktgruppen. Nichts desto trotz, kann eine intelligente Vorschlags- und Ergänzungsfunktion zu interessantem Up-selling Potenzial führen.

  • Geschäftskunden benötigen eine digitale Adaption vertraglich getroffener Regelungen, ebenso wie die Abbildung eines definierten Rollen-, Rechte- und Freigabemanagements.

  • Vereinfachte, sowie automatisierte Bestellvorschläge und Bestellprozesse machen nicht nur Ihren Kunden das Kaufen leichter, sie sorgen auch auf Ihrer Seite für eine interessante Zeit und Kostenersparnis.

  • Durch Zentralisierung und Transparenz verbinden Sie analoge sowie digitale Kauferlebnisse und erleichtern dem Kunden die oftmals komplexen und aufwendigen Nachbestellungsprozesse.

  • Kauf- und Bestellhistorien sind für Ihre Kunden über alle Vertriebskanäle hinweg sichtbar.

 

Ein zentraler Punkt, der dabei gerne unterschätzt wird, aber maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg entscheidet, ist die Antwort auf die Frage, wie es gelingt, die betroffenen Menschen mitzunehmen? Und hier im Besonderen die bisher für den Verkauf zuständigen Mitarbeiter.

 

Auf Messen und Infoveranstaltungen erhalten Sie in der Regel Informationen zu der Frage, ob Sie den Weg der Digitalisierung mitmachen müssen oder welches Produkt dazu in Frage kommt, aber leider nicht, wie es genau geht und wie man Herausforderungen auf der menschlichen Seite erfolgreich löst.

 

Der Ansatz für einen erfolgreichen, digitalen B2B Commerce liegt also vorerst nicht in einer einzusetzenden Technologie, sondern vielmehr in der richtigen Einordnung und der für Sie passenden Vorgehensweise.

 

Sobald sich Unternehmen entschließen mit unserer Hilfe die Grundsteine zu setzen, um das Thema Digitalisierung in Ihrem Unternehmen richtig einzuordnen und den dafür notwendigen Wandel nicht als Projekt, sondern als Prozess zu verstehen, ergeben sich auch enorme Chancen für die weitergehende Entwicklung. Auch wenn es hier keine „out of the Box" Lösung gibt.

 

Was für den einen genau das Richtige ist, ist bei dem anderen eventuell genau das Falsche. Daher steht für uns eine neutrale, individuelle, lösungsorientierte und alle Bereiche umfassende Betrachtung im Vordergrund. 

 

Und um das leisten zu können, bringen wir folgendes mit:

 

  • Erfahrungen aus beiden Welten - ANALOG (direkter Vertrieb) und DIGITAL (eSales).
  • Erfahrungen aus dem B2B (Business to Business) Umfeld. 
  • Erfahrungen aus dem B2C (Business to Consumer) Umfeld.
  • Erfahrungen aus dem D2X (Direct to Business, to Consumer) Umfeld.
  • Technologie,- und Produktunabhängiger Ansatz, der Raum für Ideen schafft und sich nicht durch im Hintergrund stehende Lösungen einschränkt.
  • Lösungsansätze, die das "Denken" und "Handeln" im einem Zusammenhang betrachten und die es schaffen, die betroffenen Menschen dabei mitzunehmen.

 

Wenn Sie möchten, finden wie gemeinsam heraus, ob und wie wir Sie dabei unterstützen können, das Thema B2B eCommerce in Ihrem Unternehmen zum Erfolg zu führen.

 

Lernen Sie uns besser kennen und nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf.

Wir freuen uns auf einen vertiefenden Austausch mit Ihnen.

 

 

Ihr Felix Weipprecht

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Weitere Artikel

Hans-Jürgen Hunger –

Datum: 15.02.2018 | Verfasser: Hans-Jürgen Hunger

 

 

Vertrieb 4.0! Verkaufen in einer digitalisierten Welt -
Neue Herausforderungen für Mensch und Unternehmen

 

Aktuell vergeht kein Tag, an dem das Wort „Digitalisierung” nicht in irgendeiner Schlagzeile auftaucht oder zum Thema diverser Abhandlungen avanciert.

Auch scheint momentan alles einer radikalen Veränderung unterliegen zu müssen und mit „4.0” tituliert zu werden.

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Egal, ob „Unternehmen 4.0”, „Industrie 4.0” oder „Arbeit 4.0”, man hat den Eindruck, die Fantasie kennt hier keine Grenzen. (Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis wir morgens beim Bäcker das „Brötchen 4.0” bekommen?) 

Egal, welche Messe oder Veranstaltung, entweder wird dieses Thema als Fluch oder als Segen behandelt und man hat den Eindruck, Antworten auf offene Fragen oder Lösungen, die den Unternehmen konkret weiterhelfen, haben sie alle nicht.

Doch warum ist das so und worin könnte eine mögliche Ursache für dieses Phänomen liegen? Warum ist alles Bestehende auf einmal „so alt” oder „so schlecht”, dass es mit der Begründung der Digitalisierung „transformiert” werden muss?

Nüchtern betrachtet ist das schon verwunderlich, schließlich ist die Digitalisierung an sich ja nichts Neues und begleitet uns schon seit Jahrhunderten. Zudem werden auch in absehbarer Zeit Menschen immer noch von Menschen kaufen und somit einen Teil ihrer Gewohnheiten, Kaufentscheidungen zu treffen, auch beibehalten.

Also alles nur eine gut gemachte Marketingkampagne?

Keineswegs! Und vermutlich liegen die wahren Ursachen für die aktuelle Situation auch viel tiefer.

Im Grunde wird die Digitalisierung zu ähnlichen Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft führen, wie es die Erfindung des Buchdrucks seinerzeit auch getan hat und damit auch tief in uns verankerte Gefühle berühren, mit denen wir erst wieder lernen müssen, umzugehen. Denn das, was unsere Vorfahren vor gut 500 Jahren erfahren und gelernt haben, können wir uns heute nur noch schlecht zu Nutze machen.

In einer Zeit, in der technologische Veränderungen immer schneller passieren und zudem komplexer werden, wird es für Mensch und Unternehmen logischerweise auch immer herausfordernder Schritt zu halten. Von den Kosten einmal ganz zu schweigen.

Anders als die Technologie, wandelt sich der Mensch eher langsam. Und wenn zudem die Informationsdichte immer mehr zunimmt, entstehen auch ganz neue Herausforderungen, die es gilt einzugrenzen, zu sortieren und zu bewerten.

Aber wie dem auch sei, wenn man gerade das Gefühl hat, alles scheint sich zeitgleich zu drehen und zu verändern, dann macht es durchaus Sinn, mal einen Moment „stehen zu bleiben” und inne zu halten.

Was natürlich nicht heißt, nichts zu tun, nur sollte man sich von der Hektik des Tages nicht irre machen lassen, sondern sachlich und nüchtern die Dinge betrachten, bewerten, einordnen und danach die notwendigen Entscheidungen treffen und umsetzen.
 

Das geht zum Beispiel schon mit der Frage los, ob „Neu” auch immer gleich „besser” ist und welches Ziel im Rahmen der Digitalisierung überhaupt verfolgt werden soll, bzw. muss?
Und ist die langläufig proklamierte „Digitale Transformation” wirklich die einzige Option oder genügt es schon, Bestehendes zu ergänzen?

 

Um es gleich vorweg zu nehmen, als Antwort und Lösung auf diese Fragen wird es nicht ausreichen, einen bestehenden Prozess einfach nur durch neue Produkte zu digitalisieren, um damit einen Schritt effizienter zu werden und Kosten zu sparen.

Die digitale Revolution wird zu tiefgreifenderen Veränderungen führen und damit ein völlig neues Denken und Selbstverständnis bei Unternehmen und seinen Mitarbeitern nach sich ziehen.


Die Frage ist nur: Wo und in welchem Umfang ist mein Unternehmen davon betroffen?

 

Allein an der Schnittstelle Märkte und Kunden ergeben sich auf Grund der Digitalisierung unzählige Ansatzpunkte und Notwendigkeiten, von denen dieser Artikel zwei besonders hervorhebt.

Ein Aspekt ist die Frage, welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf den Vertrieb in meinem Unternehmen?
Ein anderer, wie wird die Digitalisierung das Verkaufen in meinem Unternehmen an sich verändern?

Daraus ergeben sich auch zwei unterschiedliche Betrachtungs- und Herangehensweisen.

 

Die erste befasst sich eher mit Fragen und Auswirkungen auf die bestehenden Vertriebsstrukturen, Vertriebsprozesse oder auch Verkäufer.

Die zweite fokussiert sich eher auf die Unternehmensebene und beschäftigt sich mit neuen Ansätzen und Möglichkeiten von Unternehmen, Angebot und Nachfrage zusammen zu bringen.

Konkret:

 

Definitiv verändert haben sich die Anforderungen und Erwartungshaltungen auf Seiten potenzieller Kunden an die Verkäufer. Reichte es früher aus, im Rahmen eines produktorientierten Vertriebsansatzes, notwendiges Wissen professionell anzuwenden, so werden heute anderes Wissen und Fähigkeiten erwartet.

Zukünftig werden Verkäufer erfolgreich sein, wenn sie im Rahmen eines nutzenorientierten Verkaufsansatzes, gemeinsam mit dem Kunden Ideen und Lösungen erarbeiten und diese zudem noch mit Persönlichkeit überzeugen können.

Damit ändern sich auch zwangsläufig die Rolle und das Wertschöpfungspotenzial von Verkäufern.

Zudem ermöglicht die Digitalisierung auch, völlig neue Ansätze (vom Geschäftsmodell, über Vertriebskanäle bis hin zum einzelnen Prozess) zu etablieren und mit bestehenden, analogen zu verzahnen. Richtig gemacht, können so weitere Zielgruppen erreicht und damit Markt- und Umsatzpotenziale weiter ausgebaut werden.

 

Was auch immer es an Möglichkeiten geben wird, es wird an den Unternehmen selbst liegen, das Heft des Handelns in der Hand zu behalten und die Chancen, die sich durch die Digitalisierung ergeben, aktiv für sich zu nutzen.

Und Chancen aktiv nutzen, dürfte für Unternehmen ja nun wirklich nicht neu sein, oder?

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Hans-Jürgen Hunger –

Datum: 17.10.2017 | Verfasser: Hans-Jürgen Hunger

 

 

Kunden gewinnen und halten macht Sinn - Oder?

 

Die Erkenntnis, dass jedes Unternehmen Kunden benötigt ist sicherlich nicht neu. Welche Kunden für Sie als Unternehmer Sinn machen und welche nicht vielleicht schon.

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Welcher Kunde bringt Ihnen welchen Umsatz, wer welchen Ertrag? Wer verfügt z.B. über einen Namen oder eine Marke, die Ihnen als Referenz von Nutzen ist und wie bewerten Sie diese? Wie erreichen Sie Ihre Kunden und zu welchen Kosten führt das?

 

Diese und sicherlich viele, weitere Fragen sollten sich Unternehmen stellen, wenn sie darüber nachdenken, wo und wie sie zukünftige Kunden ansprechen und gewinnen wollen. Die Betonung liegt hier auf sollten.

 

Wie oft kommt es vor, dass Unternehmen nicht wirklich Bescheid darüber wissen, was Kunden sie in ihrer Gewinnung gekostet haben, bzw. während der zu erwarteten Dauer der Zusammenarbeit vermutlich an Ertrag bringen werden. Dann heißt es oftmals nur „der Vertrieb sei zu teuer″, oder „mit unseren Kunden verdienen wir kein Geld″.

 

Und? Wie sieht es aktuell in Ihrem Unternehmen aus?

Sieht Ihr derzeitiger Vertriebsprozess vor, dass je nach Phase in dem sich ein potenzieller Kunde befindet, handfeste, unternehmerische Kriterien an Hand von No-Go oder Go Entscheidungen definiert sind und seitens des verantwortlichen Managements auch überprüft werden?

Oder kommt es eher vor, dass Ihr Vertrieb Erfolge vermeldet, ohne dass so richtig bekannt ist, ob auch wirklich von „gewinnen″ im unternehmerischen Sinne gesprochen werden kann?

 

Ein differenzierter und kritischer Blick mit klaren Vorgaben und Kennziffern unter Berücksichtigung der in Frage kommenden Vertriebskanäle ist hier sicherlich zielführend. Nicht jeder Vertriebskanal verhält sich per se gleich und führt daher auch zu unterschiedlichen Ergebnissen.

 

Wenn sich schon im Vorfeld herausstellt, dass ein Kunde Sie letztendlich mehr kosten wird, als er Ihnen an Ertrag bringt, warum wollen Sie ihn dann „gewinnen″? Das sollte dann schon sehr gut begründet und vor allem sehr bewusst entschieden worden sein.

 

So wie Kunden hinsichtlich ihres Beitrages zum Unternehmenswert, so sollten auch neue Marktpotenziale und Vertriebskanäle auf ihre nachhaltigen Ertragschancen bewertet und an Hand von konkreten und messbaren Zielen entwickelt werden.

 

Im Ergebnis steht eine auf Ihr Unternehmen passende Vertriebskanalstrategie, die sämtliche Vertriebskanäle (Online und Offline) umfasst und eine zu erwartende Umsatz-, Kosten- und Ergebnisstruktur kanalspezifisch bewertet.

Ebenso sollte ein entsprechendes Kundenwertigkeitsmodell für eine optimale und kosteneffiziente Betreuung und Entwicklung von bestehenden Kunden sorgen.

 

 

Unsere Empfehlungen konkret

 

Empfehlung 1:

 

Definieren Sie im Vorfeld warum, unter welchen Bedingungen und über welche Vertriebskanäle Sie Kunden gewinnen wollen und richten Sie Ihre Aktivitäten (Vertrieb, Marketing, etc.) danach aus.

 

Empfehlung 2:

 

Begreifen sie Onlinevertrieb (E-Commerce) als einen für Ihr Unternehmen wichtigen Aspekt, neue Kundengruppen zu erreichen oder auch, um einem veränderten Einkaufsverhalten Ihr Kunden Rechnung zu tragen. Bedenken Sie, dass es auch im E-Commerce in erster Linie um das Verkaufen geht. Seien sie sich der operativen und prozessualen Komplexität bewusst, die vor allem dieser Vertriebskanal mitsichbringt und deren Beherrschung eine der wichtigen Voraussetzungen für nachhalten Gewinn und Unternehmenserfolg ist. Mit Sicherheit ist ein guter Webshop hierfür allein nicht ausreichend.

 

Empfehlung 3:

 

Durchleuchten Sie Ihre aktuelle Kundenstruktur. Nicht jeder Kunde erfordert per se den gleichen Aufwand in seiner Betreuung oder stellt die gleichen Anforderungen. Ein differenzierter und auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden abgestimmter Service kann hier weitere Ertragspotenziale aktivieren. Vermeiden Sie das klassische Gießkannenprinzip. Durch eine optimierte Servicestruktur kann ein Kunde durchaus in einen Bereich kommen, der sich für sie rechnet.

 

Empfehlung 4:

 

Machen Sie sich Ihre aktuelle Kundenstruktur bewusst und bewerten Sie Ihr Risiko, sollten sich einmal Kunden von Ihnen trennen. Und in einigen Fällen macht es durchaus Sinn, den ersten Schritt zu gehen und sich von verlustbringenden Kunden zu trennen. Freiwerdende Kapazitäten stehen dann umso mehr für ertragsstarke Kunden zur Verfügung.

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Hans-Jürgen Hunger –

Datum: 19.05.2015 | Verfasser: Ute Hunger

 

 

Business Dress-Code im Sommer

 

 

In dem Maße, wie die Temperaturen steigen, fallen auch bei vielen Menschen die Hüllen. Aber wie sieht das im Business aus? Wieviel Haut darf gezeigt werden? Wie kommt man gut gekleidet durch die warme Jahreszeit und wie kann man auch bei großer Hitze noch korrekt gekleidet aussehen?

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Auch wenn in den letzten Jahren der Dresscode lockerer geworden ist, so ist noch lange nicht alles erlaubt, was gefällt. Es gilt grundsätzlich auch im Sommer möglichst wenig Haut zu zeigen. Je nach Branche und Position gibt es hier allerdings Unterschiede.

 

Auf der Führungsebene und bei Kundengesprächen ist für den Herren der Anzug unumgänglich. Dazu gehören ein Oberhemd mit langem Arm und eine Krawatte, dort wo sie üblich ist. Dabei bleibt auch im Sommer der oberste Hemdenknopf geschlossen. Lieber sollte man das Hemd etwas größer kaufen, damit es nicht einengt. Das Kurzarmhemd gehört übrigens ausschließlich in den Freizeitbereich.

 

Dort, wo der Herr Anzug trägt, gilt auch die Dame im Hosenanzug oder Kostüm als korrekt gekleidet. Dazu kombiniert sie eine schlichte Bluse oder ein edles Shirt.

Auch Kleider bieten sich an, sollten aber nicht allzu luftig daherkommen, denn unbedeckte Schultern und Oberarme sind absolut tabu. Ebenso wirken tiefe Ausschnitte und kurze Röcke unseriös und lenken zudem von der fachlichen Kompetenz ab. Die korrekte Rocklänge endet im Sitzen knapp oberhalb der Knie, im Stehen ist das Knie mindestens zur Hälfte bedeckt. Zum Rock wird eine transparente Perlonstrumpfhose getragen, aber auch zur Hose gehören Strümpfe.

Ein geschlossener Schuh mit halbhohem Absatz ist zu allen Jahreszeiten die perfekte Ergänzung der Damengarderobe. An sehr warmen Tagen bieten sich Singpumps an, die vorne geschlossen sind und hinten von einem Riemchen gehalten werden. Somit bleiben die Zehen bedeckt. Sandalen und Turnschuhe wirken im Geschäftsleben zu sportlich.

 

Bei den Herren sind dunkle Strümpfe und Schuhe grundsätzlich die beste Wahl. Sandalen und Slipper mit nackten Füßen dürfen dann im Urlaub getragen werden.

 

Nun gibt es Branchen, wie beispielsweise den Kreativbereich, in denen der Dresscode nicht ganz so streng gesehen wird. Aber auch hier machen das Trägertop und die nackten Beine keinen guten Eindruck. Die Dame kann den Blazer schon mal durch eine langärmelige Bluse ersetzen und der Herr auf eine Kombination aus einem leichten Sakko mit andersfarbiger Hose zurückgreifen.

 

Etwas angenehmer werden die Sommertage im Büro, wenn beim Kauf der Garderobe auf leichte und atmungsaktive Materialien geachtet wird. Naturfasern wie Schurwolle für Anzüge und Kostüme, sowie Baumwolle für Hemden und Blusen eignen sich am besten. Bei Leinen, das nur im Sommer getragen wird, ist Vorsicht geboten. Da es stark knittert, wirkt es eher leger.

 

Zu allen Jahreszeiten sehen dunkle Kostüme und Anzüge am seriösesten aus. Im Büroalltag kann man gerne schon mal auf hellere Alternativen zurückgreifen, sollte allerdings nicht gleich zum Paradiesvogel werden. Für den Herrenanzug bietet sich ein helles Grau oder Beige an. Einen farbigen Akzent kann die Krawatte setzen.

Frauen dürfen in der Farbwahl mutiger sein, aber es ist nicht empfehlenswert mehr als drei Farben miteinander zu kombinieren.

 

Wer geschäftlich ins Ausland reist, dem sei geraten, sich über den jeweiligen Dresscode genau zu informieren, um nicht unangenehm aufzufallen. Oft herrschen in anderen Ländern strengere Regeln und Farben können eine andere symbolische Bedeutung haben.

 

Wichtig ist bei jedem Businesslook, dass sein Träger sich dessen bewusst ist, dass er als Visitenkarte des Unternehmens wahrgenommen wird. Deshalb sollte die Garderobe dem jeweiligen Image entsprechen, unabhängig von äußeren Einflüssen.

 

 

Unsere Empfehlungen für ein perfektes Business-Outfit im Sommer:

 

Empfehlung 1:

 

Zeigen Sie so wenig Haut, wie möglich. Nackte Schultern und Oberarme sind auch im Sommer tabu.

 

Empfehlung 2:

 

Schuhe sollten stets die Zehen bedecken und mit Strümpfen getragen werden.

 

Empfehlung3:

 

Dünne Stoffe aus Naturfasern sind atmungsaktiv und temperaturausgleichend.

 

Empfehlung 4:

 

Kleidung, die nicht zu eng am Körper anliegt, vermittelt ein angenehmeres Tragegefühl.

 

Empfehlung 5:

 

Neben den klassischen Businessfarben können helle, frische Farben getragen werden, die zur Jahreszeit passen. Die Materialien wirken dadurch leichter.

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Hans-Jürgen Hunger –

Datum: 30.03.2015 | Verfasser: Hans-Jürgen Hunger

 

 

Wie E-Commerce zum Unternehmenserfolg beitragen kann

 

Um es vorweg zu nehmen. Dieser Artikel ist keine Anleitung zum unternehmerischen glücklich sein, nach dem Motto: „Gehen Sie Online und alles wird gut”. Spätestens, wenn Sie das Gefühl haben, diese oder ähnliche Botschaften von sogenannten Experten auf Veranstaltungen mit annäherndem „Volksfestcharakter” zu hören, sollten Sie skeptisch werden.

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Ja! Online spielt und wird auch in Zukunft eine gewichtige Rolle in der unternehmerischen Betrachtung von zukunftsfähigen Geschäftsmodellen spielen und es gibt mit Sicherheit viele, gute Gründe, auch hier aktiv zu sein.
Die Frage ist eben nur, zu welchen Bedingungen und unter welchen Voraussetzungen es für Ihr Unternehmen erfolgreich und nutzbringend sein wird.

 

Wer sich heutzutage mit diesen und anderen Fragen beschäftigt, der wird letztendlich auch um das Thema MultiChannel nicht herum kommen. Hier genau zu definieren, was MultiChannel eigentlich bedeutet, ist sicherlich ein erster und richtiger Schritt.

 

Vermutlich werden Sie zu der Erkenntnis gelangen, dass MultiChannel mehr ist, als nur Webshop und Marktplätze zu verbinden.

 

In der Regel steht im Ergebnis ein Konzept, dass Online- und Offline-Vertriebskanäle, denn um diese geht es letztendlich, zu einem sinnvollen Ganzen verbindet und das, aus Sicht der dahinter-stehenden Kundengruppen, Kaufbedürfnisse und Erwartungshaltungen kanalspezifisch erfüllt.

Denn auch im Internet geht es in erster Linie um das Verkaufen, nur sind hier in der Regel andere Erfolgsfaktoren maßgeblich, als z.B. im industriellen Direktvertrieb oder dem stationären Handel.

 

Die Fähigkeit, diese Kaufbedürfnisse und Erwartungshaltungen kanalübergreifend und in ihrer Unterschiedlichkeit zu erfassen und als Ganzes mit der notwendigen, prozessualen Effizienz zu betreiben, ist dabei die eigentliche unternehmerische Herausforderung. Denn letztendlich geht es um die Frage: Verdiene ich mit dem was ich vorhabe und wie ich es tue, mittelfristig auch Geld?”

 

Wenn Sie diese und weitere Fragen bewusst und an den Anfang Ihrer Überlegungen stellen, dann sind Sie mit Sicherheit dem Ziel, auch im Internet erfolgreich zu verkaufen, einen wichtigen Schritt näher gekommen. Die nachfolgenden Empfehlungen sollen Ihnen dabei als eine Orientierungshilfe dienen und helfen, dieses Ziel zu erreichen.

 

 

Unsere Empfehlungen konkret

 

Empfehlung 1:

 

Unterschätzen Sie nicht die Asynchronität und die Komplexität, die ein Online-Vertrieb mit sich bringt. Sie haben nicht nur direkten Einfluss auf das Kauf- und Kundenerlebnis und damit auf den Umsatz. Sie beeinflussen auch in direkter Konsequenz das operative Ergebnis, indem Kosten zu Tage kommen, mit denen Sie vorher so nicht gerechnet haben. Dann nicht in der Lage zu sein, entsprechende Marktanteile und Umsatzzuwächse zu generieren, oder durch andere Vertriebskanäle zu kompensieren, führt schnell zu einem defizitären Geschäftsmodell.

Empfehlung 2:

 

Machen Sie sich deshalb vorab ausreichend Gedanken darüber, was an einmaligen und dauerhaften Kosten (Prozesskostenanalyse) auf Sie zukommt. Unterschätzen Sie dabei nicht, dass Sie auch im Online-Vertrieb reale Mitarbeiter brauchen, die das Ganze erfolgreich betreiben und es hier eine Reihe von Dienstleistern gibt, die es zu bezahlen gilt.

 

Empfehlung 3:

 

Gehen Sie davon aus, dass Kunden nicht deshalb bei Ihnen kaufen, nur weil Sie Online präsent sind und einen Webshop betreiben. Auch im Online-Vertrieb kommen Regeln zum Tragen, die Sie mit Sicherheit schon kennen. Marktrecherche, Potenzial- und Kundenanalyse, Nutzenargumentation und Wettbewerbsbetrachtungen sind hier genauso ernsthaft und umsichtig zu betreiben, wie in der Vergangenheit auch.

 

Empfehlung 4:

 

Messen Sie den Kosten für das Marketing und der Steigerung Ihres Bekanntheitsgrades im Online-Vertrieb eine hohe Bedeutung bei. Gerade im Internet ist z.B. das „Gefunden werden” ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Nur auf eine erhöhte Reichweite und Präsenz zu schauen, ist mit Sicherheit nicht weit genug gedacht.

 

Empfehlung 5:

 

Betrachten Sie Online-Vertrieb als Teil eines Ganzen, das Ihnen möglicher Weise zu weiteren Marktanteilen, Umsatzzuwächsen und Erträgen verhelfen kann, aber nicht muss. Bedenken Sie, dass auch im Internet die Bäume (Umsätze) trotz vollmundiger Versprechen und beindruckenden Wachstumsraten nicht in den Himmel wachsen. Letztendlich ist auch im Internet die zur Verfügung stehende Kaufkraft der Kunden und dessen Aufteilung auf die Marktteilnehmer der, den Umsatz, limitierende Rahmen.

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