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Hans-Jürgen Hunger –

Datum: 28.10.2014 | Verfasser: Ute Hunger

Dieser Artikel ist zudem erschienen in: BVMW - TIPPS am Montag - Ausgabe 10/2014

 

Mitarbeiter binden - Potenziale erkennen und zielgerichtet entwickeln.

 

Investieren Sie auch mehr Zeit und Geld in die Gewinnung neuer Arbeitskräfte, als in deren Weiterentwicklung und Fortbildung?

Der Fortgang eines Mitarbeiters bedeutet neben dem Verlust einer Arbeitskraft oftmals auch den Verlust an Wissen, Fähigkeiten und spezifischer Kenntnisse, was je nach Position und Aufgabenbereich mitunter große Lücken hinterlässt.

Grund genug, dem entgegenzuwirken.

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Investieren Sie auch mehr Zeit und Geld in die Gewinnung neuer Arbeitskräfte, als in deren Weiterentwicklung und Fortbildung?

 

Der Fortgang eines Mitarbeiters bedeutet neben dem Verlust einer Arbeitskraft oftmals auch den Verlust an Wissen, Fähigkeiten und spezifischer Kenntnisse, was je nach Position und Aufgabenbereich mitunter große Lücken hinterlässt. Grund genug, dem entgegenzuwirken.

 

Die Neubesetzung einer vakanten Position kann Sie als Unternehmer, unter Berücksichtigung aller Produktivitätsaspekte, schnell bis zum 1,5-fachen eines Jahresgehalts kosten. Es ist somit zielführend, sein Augenmerk auch darauf zu richten, Mitarbeiter durch individuelle Förderung zu entwickeln und langfristig an sich zu binden.

 

Die Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung sind jedoch vielschichtig. Neben der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, einem positiven Betriebsklima und einem leistungsgerechten Gehalt, wünscht sich die Mehrheit einen Arbeitgeber, bei dem sie vor allem die Möglichkeit haben, sich weiterzuentwickeln. Dabei ist das Ausbauen fachlicher Fähigkeiten ebenso gefragt, wie die Stärkung sozialer Kompetenzen oder die der eigenen Persönlichkeit.

 

Einerseits binden Sie Mitarbeiter an sich, indem Sie ihnen Möglichkeiten der Fortbildung bieten, andererseits bringen individuell ausgebildete Mitarbeiter dem Unternehmen auch Wettbewerbsvorteile.

Da, wo Märkte sich mit zunehmender Dynamik entwickeln, Innovationszyklen kürzer werden und Kunden die Wahl haben zwischen einer immer größer werdenden Vielfalt von Produkten und Dienstleistungen, ist es entscheidend, das die Mitarbeiter für die Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen, gerüstet sind. Nur wer mit ständigen Weiterentwicklungen und Veränderungen Schritt hält, wird wettbewerbsfähig bleiben. Dazu ist es notwendig, durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu fördern und die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen zu wecken. Wenn Märkte sich verändern, sollten es Ihre Mitarbeiter auch tun.

 

Auch neu gewonnene Arbeitskräfte gilt es so schnell wie möglich fit zu machen für ihre bevorstehenden Aufgaben. Ins Besondere bei Berufsstartern sind Trainings und Seminare von großer Wichtigkeit, da das während der Ausbildung Erlernte zwar eine gute Grundlage darstellt, für die beruflichen Anforderungen aber nicht immer ausreicht.

 

Wer erkannt hat, dass die zielgerichtete Weiterentwicklung von Mitarbeitern Teil des zukünftigen Unternehmenserfolges ist, ist auch für die zukünftigen Herausforderungen gut aufgestellt.

 

 

Unsere Empfehlungen konkret

 

Empfehlung 1

 

Sehen Sie die Weiterentwicklung Ihrer Mitarbeiter als strategische und wesentliche Führungsaufgabe an.

 

Empfehlung 2

 

Damit Weiterbildung auch nachhaltigen Erfolg bringt, ist eine gezielte Vorbereitung und Durchführung erforderlich. Zunächst gilt es, die zukünftigen Anforderungen an den jeweiligen Mitarbeiter zu definieren und seine Defizite in Hinblick darauf zu identifizieren. Dem entsprechend sollten notwendige Fortbildungsmaßnahmen aufgaben- und personenbezogen entwickelt werden. Je genauer sie auf die speziellen Situationen im Unternehmen und den jeweiligen Mitarbeiter zugeschnitten sind, desto erfolgreicher werden sie sich im Nachhinein erweisen.

 

Empfehlung 3

 

Achten Sie darauf, dass Erlerntes nicht wieder in Vergessenheit gerät, sondern sich festsetzt. Mitarbeiter sollten in ihrer gesamten Entwicklung vorankommen, sich ihrer Stärken bewusst sein und Erlerntes zu Nutze machen. Unterstützung durch den Vorgesetzten, Nachschulungen oder gezielte Coachings können hier sinnvolle Maßnahmen sein.

 

Empfehlung 4

 

Ebenso sollten Führungskräfte und Manager nicht vergessen selber an sich zu arbeiten. Auch vor ihnen machen veränderte Markt-, Kunden- und Mitarbeitererwartungen nicht halt.
Hier stehen das Fördern von Managementkompetenzen, Persönlichkeitsentwicklung und Durchsetzungsfähigkeit im Vordergrund.

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Hans-Jürgen Hunger –

Datum: 02.10.2014 | Verfasser: Ute Hunger

 

Durch Wirkungskompetenz zum Erfolg

 

Haben Sie sich auch schon mal die Frage gestellt, warum jemand die erhoffte Aufmerksamkeit nicht bekommen hat, Zuhörer nicht überzeugt werden konnten oder gar ein Geschäft nicht zustande gekommen ist, obwohl man sich sicher war, alles richtig gemacht zu haben?

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Haben Sie sich auch schon mal die Frage gestellt, warum jemand die erhoffte Aufmerksamkeit nicht bekommen hat, Zuhörer nicht überzeugt werden konnten oder gar ein Geschäft nicht zustande gekommen ist, obwohl man sich sicher war, alles richtig gemacht zu haben?

 

Vielleicht war es nur eine Kleinigkeit, die den Gegenüber irritiert hat: eine schief sitzende Krawatte, ein viel zu auffälliges Accessoire, ein Kleidungsstück, das nicht zum Träger oder der Branche passte.

Es kann unzählige, zunächst unbedeutend erscheinende Dinge geben, die unseren Mitmenschen ungewollte Signale senden, die unserem Erfolg im Wege stehen.

 

Doch warum ist es so, dass Menschen sich von Faktoren, die mit dem eigentlichen Thema nicht in direktem Zusammenhang stehen so stark beeinflussen lassen und sie nicht ausschließlich rationale Kriterien zur Bewertung eines Sachverhalts heranziehen?

 

Laut wissenschaftlicher Erkenntnis ist dieses Verhalten damit zu begründen, dass wir ca. 70% bis 80% unserer Entscheidungen unbewusst (emotional) treffen, also aus einem Gefühl heraus. Die übrigen 20% bis 30% sind allerdings auch nicht ausschließlich sachlicher (rationaler) Natur, sondern werden primär dazu genutzt, um eine bereits emotional getroffene Entscheidung mit rationalen Argumenten zu untermauern.

Mit anderen Worten: Wir legen uns unsere Begründungen so zurecht, dass sie zu unserer emotionalen Entscheidung passen.

 

Wenn man sich diese Tatsache bewusst macht, wird deutlich, dass das Auftreten und die Wirkungskompetenz einer Person entscheidenden Anteil daran hat, ob jemand erfolgreich ist.

Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob man sich bei Mitarbeitern und Kollegen durchsetzen oder einen Kunden im Verkaufsgespräch von dem Nutzen seiner Produkte überzeugen will. Entscheidend ist, einem Bild gerecht zu werden, dass andere von einem erwarten, bzw. dass man bei anderen hinterlassen möchte.

 

Wichtige Faktoren, die die Wirkung einer Person ausmachen sind u.a. Mimik, Gestik und Körperhaltung, aber auch die Wahl unserer Kleidung. Sie definieren unsere Wirkung und unseren Stil. Abgerundet wird diese äußere Erscheinung durch das Benehmen und die Art der Sprache.

Dabei ist es entscheidend, dass sämtliche Einflussfaktoren stimmig zueinander sind und sich nicht gegenseitig wiedersprechen.

 

Bei allem handelt es sich um Äußerlichkeiten, aufgrund dessen andere uns einschätzen. Sie werden als Erstes wahrgenommen, bevor wir durch Inhalte und Fähigkeiten überzeugen können. Bereits nach einem kurzen Kennenlernen ordnen wir Personen nach diesen sichtbaren Kriterien ein. Um Wissen und fachliche Kompetenz beurteilen zu können, bedarf es eines längeren und intensiveren Kontakts. Ebenso verhält es sich mit dem Charakter. Auch hier erkennt man nicht auf den ersten Blick, was sich hinter der Fassade eines Menschen verbirgt. Im Allgemeinen hat man sich aber schon seine Meinung über jemanden gebildet, im positiven, wie im negativen Sinne. Bei alle dem scheint es also sinnvoll zu sein, dieses Bild, dass sich andere von uns machen, so zu steuern, dass es uns darin unterstützt, unsere Ziele zu erreichen.

 

Aber worauf kommt es dabei an? Ein wichtiger Aspekt ist, dass das Erscheinungsbild einer Person zum Image des Unternehmens passt, in dem sie arbeitet. Ebenso sollten sich in ihrem Auftreten die Attribute des Unternehmens wiederspiegeln, das sie vertritt. Wer die gleichen Ansprüche an sich selber stellt, wie an seine Arbeit oder die Ware, die ‟sein‟ Unternehmen produziert oder verkauft, wird als glaubwürdig und authentisch eingeschätzt.

Speziell Kleidung kann somit als Marketing in eigener Sache gesehen werden. Die Art und Weise, wie jemand angezogen ist, sendet wichtige Botschaften über Wertvorstellungen, Qualitätsansprüche, aber auch über Unternehmenskultur, Produkte und Dienstleistungen aus. Kleidung kann somit Zugehörigkeit, aber auch Unterscheidung ausdrücken.

Sie gibt Auskunft über hierarchische Unterschiede, kann einem durchaus Achtung und Respekt verschaffen und zeigt Außenstehenden, wer z.B. welche Position im Unternehmen hat. Werden hier Gepflogenheiten nicht eingehalten so kann es zu Missverhältnissen kommen, welche zu Irritationen führen und schlimmstenfalls in peinlichen Situationen enden.
 
 

Jeder hat Bilder im Kopf, wie jemand in einer bestimmten Rolle und Funktion aussehen sollte. Wir machen es uns leichter, wenn wir diesen Vorstellungen entsprechen und so frühzeitig  Fehlinterpretationen und Missverständnissen vorbeugen.

 

Fühlen wir uns in unserer Kleidung wohl, so zeigen wir dieses auch durch unsere Körperhaltung. Daher verleiht Kleidung, die zur Person und zur Situation passt, Sicherheit und lässt uns selbstbewusst auftreten. Ebenso spiegelt sich diese positive Grundhaltung in unserer Gestik und Mimik wieder.

Es entsteht Authentizität, die zu einer Gesamtwirkung führt, die uns letztendlich erfolgreich sein lässt.

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